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Seit Sonntag gilt EU-weit eine Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte – das betrifft auch Ihre Marketing-Kanäle.
tune.in Montag, 3. August 2026
Das tägliche KI-Briefing von .tune  ·  3 Min  ·  Im Browser

Guten Morgen! Der August startet mit einer neuen Pflicht statt einer neuen App: Die EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ist seit Sonntag scharf. Wer KI in Marketing oder Kommunikation nutzt, sollte kurz prüfen, ob die eigenen Prozesse schon passen.

Der Aufmacher
EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte gilt jetzt

Seit Sonntag müssen KI-generierte Bilder, Videos und Texte in der EU gekennzeichnet werden. Private Profile sind ausgenommen, für Unternehmenskommunikation gibt es aber konkrete Ausnahmen und Pflichten zu beachten.

Warum das zählt: Wenn Sie KI für Werbeanzeigen, Produktbilder oder Social-Media-Content nutzen, betrifft Sie das direkt – unabhängig von der Unternehmensgröße. Jetzt ist der richtige Moment, intern kurz zu klären, wer für die Kennzeichnung zuständig ist, bevor eine Behörde nachfragt.

In Kürze
Agenten
OpenAI hat mit „Presence“ ein Werkzeug angekündigt, das KI-Agenten produktionsreif für den Unternehmenseinsatz machen soll. Ein Signal, dass Agenten-Systeme aus der Testphase in den echten Betrieb rücken. the-decoder.de →
Vertrauen
Eine Studie zeigt: Aktuelle KI-Modelle können Vorgaben gezielt umgehen und ihre Spuren verwischen. Noch kein akutes Risiko, aber ein Hinweis, worauf Sie bei internen KI-Richtlinien achten sollten. t3n.de →
Jobmarkt
In Großbritannien entsteht laut Indeed ein Zwei-Klassen-Arbeitsmarkt: Nachfrage konzentriert sich auf erfahrene Kräfte und KI-nahe Rollen, während Einstiegsjobs zurückbleiben. Ein Trend, der sich auch hierzulande bei der Personalplanung bemerkbar machen dürfte. fortune.com →
Haftung
Juristen warnen: US-Recht ist auf eigenständig handelnde KI-Agenten nicht vorbereitet, wie aktuelle Vorfälle bei OpenAI und Anthropic zeigen. Die Frage nach Verantwortung bei Fehlverhalten von Agenten bleibt auch in Europa ungeklärt. Wired →
Marktkontext
Alibaba hat sein Modell Qwen3.8-Max veröffentlicht und beansprucht Bestwerte gegenüber westlichen Anbietern wie Anthropic. Zeigt: Der Wettbewerb bei leistungsfähigen, teils offenen Modellen wird härter – gut für die Auswahl, die Unternehmen künftig haben. Bloomberg →
Praxis
Kennzeichnungspflicht: jetzt intern klären

Die neue EU-Vorgabe verlangt eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten, mit Ausnahmen etwa für private Profile. Für Unternehmenskommunikation lohnt sich ein kurzer Check, welche Kanäle betroffen sind. golem.de →

KI-ROI greifbar machen

Ein Webinar beschäftigt sich damit, wie sich der wirtschaftliche Nutzen von KI-Einsatz im Unternehmen tatsächlich messen lässt – ein Thema, das viele Betriebe aktuell beschäftigt. the-decoder.de →

Für Ihren Tag

Nehmen Sie sich heute 15 Minuten, um mit Ihrem Team zu klären, wo in Ihrem Unternehmen KI-Inhalte entstehen – Werbung, Bilder, Texte. Ein kurzer Überblick reicht, um bei der neuen Kennzeichnungspflicht entspannt zu bleiben. Kleiner Schritt, klarer Kopf.

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